Bevor Sie verkaufen, erben oder finanzieren, wollen Sie eine Zahl, auf die Sie sich verlassen können – keine Schätzung aus dem Bauch und keine, die ein Rechner errät, sondern eine Einschätzung auf Basis tatsächlich bezahlter Kaufpreise.
Eine seriöse Immobilienbewertung entsteht vor Ort, nicht am Bildschirm – auf Basis tatsächlich bezahlter Kaufpreise vergleichbarer Objekte, nicht aus Inseratszahlen. Je nach Objekt kommt das Vergleichswert-, Ertragswert- oder Sachwertverfahren zum Einsatz. Ein realistischer Wert ist die Grundlage für Verkauf, Erbschaft, Scheidung, Schenkung oder Finanzierung – und entscheidet oft, wie viel am Ende wirklich bleibt.
Ich bin Immobilienmakler in Wien mit Schwerpunkt auf Ottakring, Favoriten und Penzing und bewerte Eigentumswohnungen so, wie es für Sie am meisten zählt: realistisch. Ein falsch angesetzter Wert kostet in beide Richtungen. Wer zu niedrig ansetzt, verschenkt Geld. Wer zu hoch startet, verkauft am Ende oft trotzdem darunter, weil die Wohnung liegen bleibt.
Adresse eingeben, Quadratmeter eingeben, sofort eine Zahl: Diesen Rechner finden Sie auf vielen Maklerseiten. Bei mir bewusst nicht.
Solche Tools schlagen regelmäßig weit aus, mal deutlich zu hoch, mal zu niedrig. Beide Richtungen kosten Sie Geld. Ein zu hoch angesetzter Preis klingt im ersten Moment gut. Die Wohnung bleibt dann aber länger am Markt, und jeder neue Interessent fragt sich, warum sie noch zu haben ist. Nach ein paar Monaten wird sie zum Ladenhüter und bringt am Ende weniger, als ein realistischer Start gebracht hätte.
Ein Online-Rechner kennt Ihre Adresse und Ihre Quadratmeter. Er weiß nichts über den ruhigen Innenhof, den Zustand der Fenster oder darüber, dass das Bad zwar aus den Neunzigern stammt, aber tadellos erhalten ist. Solche Dinge machen bei einer Wiener Altbauwohnung schnell einen fünfstelligen Unterschied. Dafür muss jemand vor Ort gewesen sein.
Ich sehe mir Ihre Wohnung persönlich an und stütze mich auf tatsächlich bezahlte Kaufpreise, nicht auf Inseratszahlen. Der Unterschied ist groß: Was ein Verkäufer verlangt hat, sagt wenig darüber aus, was am Ende wirklich geflossen ist.
Dafür investiere ich in eine Datenbasis, die alle Kaufvertragsdaten mit den Angebotsdaten der letzten Jahre für ganz Österreich verbindet. Das heißt konkret: Ich sehe, was die vergleichbare Wohnung zwei Häuser weiter vor einem halben Jahr wirklich gebracht hat und in welchem Zustand sie damals war. Aus diesem Vergleich und der Begehung vor Ort entsteht eine Einschätzung, die dem Markt standhält, auch in der Verhandlung mit einem gut informierten Käufer.
Der Wert einer Liegenschaft ist in Österreich der Verkehrswert nach dem Liegenschaftsbewertungsgesetz: der Preis, der bei einem Verkauf im redlichen Geschäftsverkehr üblicherweise zu erzielen ist. Je nach Objekt kommt ein anderes Verfahren zum Einsatz, meist nach ÖNORM B 1802.
Der Wert ergibt sich aus tatsächlich erzielten Kaufpreisen vergleichbarer Objekte, angepasst über Zu- und Abschläge für Lage, Zustand, Stockwerk und Ausstattung. Für Eigentumswohnungen die marktnächste Methode – und der Kern meiner Arbeit.
Hier zählt der Ertrag, nicht die Eigennutzung. Der nachhaltig erzielbare Reinertrag wird über Liegenschaftszinssatz und Restnutzungsdauer kapitalisiert – die richtige Methode für vermietete Anlegerwohnungen und Zinshäuser.
Wenn zu wenige Vergleichsobjekte vorliegen, setzt sich der Wert aus Bodenwert und Bauwert des Gebäudes zusammen. Typisch bei eigengenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern.
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Kostenlose Bewertung anfragenEine fundierte Werteinschätzung brauchen Sie in mehr Situationen, als die meisten denken:
Zwei Wohnungen mit gleicher Quadratmeterzahl in derselben Straße können sich im Wert deutlich unterscheiden. Es kommt auf die Details an: die Lage im Grätzl und die Verkehrsanbindung, das Stockwerk und ob ein Lift vorhanden ist, die Ausrichtung und der Lärm, der Zustand von Bad, Fenstern und Heizung, der Grundriss sowie die rechtliche und widmungsrechtliche Situation. Bei Altbauten spielt zusätzlich der Erhaltungszustand der Bausubstanz eine große Rolle. Diese Punkte gehe ich bei der Begehung mit Ihnen durch.
Was ich Ihnen über Überpreisung erzähle, ist keine Verkaufsfloskel. Die Fachliteratur zeigt seit Jahren, dass überhöhte Angebotspreise die Vermarktungsdauer verlängern und den am Ende erzielten Preis senken.
Für meine Masterarbeit an der TU Wien untersuche ich gerade mehrere hundert Wiener Verkaufsprozesse und die dazugehörigen Kaufvertragsdaten, um genau diesen Zusammenhang für den Wiener Markt zu belegen: Wie stark verlängert ein zu hoher Startpreis die Zeit am Markt, und wie viel kostet er den Verkäufer am Schluss? Die Arbeit ist noch nicht abgeschlossen. Sobald die Ergebnisse vorliegen, finden Sie die konkreten Zahlen hier. Was sich schon jetzt zeigt, deckt sich mit dem, was ich in der Praxis laufend sehe.
Eine erste Werteinschätzung im Rahmen eines Verkaufsgesprächs ist unverbindlich und kostenlos. Ein förmliches, schriftliches Gutachten ist eine eigene Leistung, deren Honorar sich nach Aufwand und Zweck richtet. Was Sie brauchen, klären wir im Erstgespräch.
Immer vor Ort. Eine seriöse Einschätzung setzt voraus, dass ich die Wohnung gesehen habe. Online-Rechner ersetzen das nicht, weil sie Zustand und Lage-Details nicht erfassen.
Die Begehung dauert meist zwanzig bis dreißig Minuten. Die belastbare Einschätzung auf Basis der Vergleichsdaten bekommen Sie kurz darauf.
Ja, denn der Startpreis entscheidet über den ganzen Verkaufsverlauf. Wer zu hoch ansetzt, verliert Zeit und am Ende meist Geld. Ein realistischer Preis von Anfang an bringt in der Regel den besseren Erlös.
Mein Schwerpunkt liegt in Ottakring (1160), Favoriten (1100) und Penzing (1140), grundsätzlich bewerte ich in ganz Wien.
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